Vortrag „Brustkrebs – Was nun?“ am 23. September in Wangen

Die leitende Oberärztin Katja Bräuer referiert am Mittwoch, 23. September im Westallgäu-Klinikum in der Reihe „Treffpunkt Gesundheit“

WANGEN - Katja Bräuer, Leiterin des zertifizierten Brustzentrums am Westallgäu-Klinikum Wangen, lädt am Mittwoch, 23. September ab 18 Uhr alle Interessierten zu einem Vortrag ein. Thema: „Brustkrebs – Was nun?“. Die Leitende Oberärztin der Frauenklinik wird den Weg zur Diagnose und mögliche Therapieoptionen umfassend erklären und steht nach dem Vortrag im Rahmen der Reihe „Treffpunkt Gesundheit“ für alle Fragen und Erläuterungen zur Verfügung. Die Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe hat in Leipzig Medizin studiert, ist Mutter zweier Kinder und arbeitet seit 18 Jahren an der Oberschwabenklinik. Sie hat als Mamma-Operateurin ausgewiesene Expertise in der Brustkrebschirurgie.

 

Jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs, jährlich sind 75 000 Frauen neu von der Krankheit betroffen. Katja Bräuer wird über die spezifische Versorgung der Patientinnen in Wangen referieren, über die Zusammenarbeit mit dem Onkologischen Zentrum der OSK sowie die medizinischen Fortschritte im Kampf gegen den Brustkrebs. „Durch exakte, CT-gesteuerte Bestrahlung, Anti-Hormon-Therapien, zielgerichtete Tumortherapien, Antikörper- und Immuntherapien sowie neue Chemotherapien haben sich die Heilungschancen in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert“, sagt die 43-Jährige. Dies liege auch an der hochwertigen, leitliniengerechten Therapie in den zertifizierten Zentren. Auch die Anstrengungen in der Vorsorge tragen Früchte im Kampf gegen Brustkrebs. Die Klinik in Wangen etwa bietet für alle Frauen ab 18 Jahren Mammacare-Kurse an zur Brustselbstabtastung.

 

Die Klinik in Wangen und das St. Elisabethen-Klinikum Ravensburg erhielten bereits vor 22 Jahren von der Deutschen Krebsgesellschaft und dem TÜV Süd erstmals das Zertifikat als Brustzentrum Oberschwaben. Das Qualitätssiegel garantiert höchste Standards in der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Patientinnen und auch darüber hinaus, etwa in der Nachsorge.

 

„In Wangen und an der OSK arbeiten alle Abteilungen – Gynäkologie, plastische Chirurgie, Pathologie, Radiologie, Strahlentherapie, Onkologie und Psychoonkologie – interdisziplinär zusammen. Jede Woche findet ein gemeinsames Tumorboard statt, in dem die bestmögliche, individuelle Therapie für jede Patientin festgelegt wird“, erläutert Bräuer. „Wir geben täglich unser Bestes, um die betroffenen Frauen maximal zu versorgen.“