Palina Holzer aus Herfatz ist das 500. Baby des Jahres in Wangen

Im Bild (Foto: OSK) von links nach rechts: Vorne: Vater Martin Holzer, die Neugeborene Palina und Mutter Anna Holzer. Hinten: Stationshebamme Larissa Weber, Stationsleiterin Lisa Malmer, die Leitende Oberärztin Katja Bräuer, Chefärztin Dr. Tina Cadenbach-Blome, Hebamme Susanne Wagner, Assistenzärztin Luca Laszlo und Hebamme Marita Heinle.
WANGEN – Freudestrahlen in der Geburtshilfe des Westallgäu-Klinikums: Am 4. September um 17.23 Uhr ist Palina Holzer, das 500. Baby des Jahres, in der Wangener Klinik zur Welt gekommen. Das Mädchen erfreut sich bester Gesundheit, bei der Geburt war es 53 Zentimeter groß und 3950 Gramm schwer. Für die glücklichen Eltern Anna und Martin Holzer aus Herfatz, 31 und 32 Jahre alt, ist es die zweite Tochter. Vor zwei Jahren hatte die Mutter die kleine Charlotta zur Welt gebracht, ebenfalls in Wangen.
Während die Geburt damals 22 Stunden dauerte, ging es diesmal schneller. „Um 11.30 Uhr war ich in der Klinik, sechs Stunden später war Palina da. Es war eine natürliche, spontane Geburt, alles lief komplikationslos, ich bin einfach nur glücklich“, sagt Anna Holzer, die als Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin bei den Fachkliniken Wangen arbeitet und sich beruflich um Kinder kümmert, die an Atemwegserkrankungen und Allergien leiden. Ihre Ausbildung hatte sie am St. Elisabethen-Klinikum in Ravensburg und an der Gesundheitsakademie in Weingarten absolviert.
Glücklich war Anna Holzer auch mit der medizinischen und pflegerischen Versorgung am Westallgäu-Klinikum: „Wir wurden topp-betreut, ich bin mehr als nur zufrieden und möchte der ganzen Geburtshilfe ein großes Kompliment machen. Meine Gynäkologin Fachrolsadat Mohammadzadeh kannte ich schon von der ersten Geburt, auch Marie Diatta hat tolle Arbeit geleistet, sie ist eine großartige, richtig coole Hebamme. Es war alles sehr vertraut und so, wie man es sich vorstellt“, sagt Anna Holzer. Sie führt aus: „Jede Frau weiß: Eine Geburt ist nie ein Traum. Beim ersten Mal hatte ich eine PDA und es war sehr anstrengend, aber das Team hatte immer alles im Griff. Beim zweiten Mal weiß man, was auf einen zukommt oder zukommen kann, und es geht oft leichter. Ursprünglich wollte ich gar nicht in einer kleineren Klinik entbinden, wollte für alle Fälle die Anbindung einer Kinderklinik in einem großen Krankenhaus haben. Als wir 2024 dann beim Baby-Infoabend und der Kreißsaalvisite in Wangen waren, das Westallgäu-Klinikum ist ja direkt in der Nachbarschaft, habe ich mich sofort umentschieden. Vom ersten Moment an habe ich mich hier wohlgefühlt und mir dann gesagt: Hier ist es nett, hier bleibe ich, ich schaue mir gar kein anderes Krankenhaus mehr an.“ Ihr Mann, ein gebürtiger Wangener, der als Automatisierungstechniker bei Diehl Controls arbeitet, bestärkte sie darin.
Der Blumenstrauß, den Chefärztin Dr. Tina Cadenbach-Blome der Mutter überreichte, war Anna Holzer, selbst gebürtige Tettnangerin, fast schon unangenehm. „Ich habe mich natürlich sehr gefreut darüber, aber dann dachte ich, ich bin im Prinzip die falsche Adressatin. Ich habe ja gar nichts getan dafür. Eigentlich sollte man den Menschen, die hier in der Klinik arbeiten, öfters mal Blumen schenken und ihnen danken – zumal das Personal hier auch noch die Patientinnen aus Tettnang auffängt, wo die Klinik geschlossen wurde. Hier ist ganz schön Betrieb, die Gynäkologie leistet sehr viel und macht es super.“
Die Frauenklinik in Wangen sieht sich durch das Feedback, aber auch die stabilen Geburtenzahlen am Westallgäu-Klinikum bestätigt. „Wir danken der Familie Holzer für ihr Vertrauen in unsere Klinik und gratulieren ihnen aus ganzem Herzen“, sagte Chefärztin Dr. Tina Cadenbach-Blome. „Gerade von einer Kollegin und Mutter, die als Kinderpflegerin vom Fach ist, ist so eine positive Rückmeldung natürlich doppelt schön. Unsere steigenden Geburtenzahlen stimmen uns selbstverständlich zufrieden. Dass wir in diesem Jahr unsere 500. Geburt drei Wochen früher notieren können, hat nicht nur mit der Schließung von Tettnang zu tun. Die Mütter haben ja auch weiterhin die Wahl, zudem sind die Geburtenquoten überall im Land weiter rückläufig. Es hat auch damit zu tun, dass wir unser Image als familiäre, sanfte und natürliche Geburtshilfe auch leben. Die Mütter spüren das, sie kommen zu uns, und das macht uns stolz.“
Im Bild (Foto: OSK) von links nach rechts: Vorne: Vater Martin Holzer, die Neugeborene Palina und Mutter Anna Holzer.
Hinten: Stationshebamme Larissa Weber, Stationsleiterin Lisa Malmer, die Leitende Oberärztin Katja Bräuer, Chefärztin Dr. Tina Cadenbach-Blome, Hebamme Susanne Wagner, Assistenzärztin Luca Laszlo und Hebamme Marita Heinle.