Jimi Hendrix, Marilyn Monroe und Kaiser Franz Joseph erfreuen die Patientinnen und Patienten im EK

In den Fluren der Ravensburger Ambulanz glitzern die Acrylbilder von Künstler Wilhelm Magvas aus Wangen

RAVENSBURG / WANGEN – Seit einigen Tagen ist der Frühling zurück in den Gängen der chirurgischen Ambulanz am Ravensburger St. Elisabethen-Klinikum – zumindest an den Wänden. In allen Farben des Regenbogens und der Natur funkeln dort 25 Acrylbilder von Wilhelm Magvas, einem Künstler und langjährigen Planungsingenieur aus dem Großraum Stuttgart, der seinen Ruhestand in Wangen im Allgäu verbringt. In schillernden Papageienfarben hat der 70-Jährige die Prominenz der Welt ins EK gebracht: einen lächelnden Dalai Lama, einen nachdenklichen Charlie Chaplin, Jimi Hendrix unter einem violetten Hut, alles, was Rang und Namen hat – von Sitting Bull über Bob Marley bis zu Marilyn Monroe und Kaiser Franz Joseph. Bunte Häuser und Straßenzüge komplettieren die Ausstellung, die Wilhelm Magvas „Vielfalt“ getauft hat. Sechs Monate lang werden die Bilder im EK bleiben.

 

Die Patientinnen und Patienten im Wartebereich vor den Behandlungsräumen haben also künftig die Möglichkeit, sich ein wenig von ihren Verletzungen und Erkrankungen abzulenken und ihre Gedanken schweifen zu lassen. Prof. Dr. Jörn Zwingmann, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, und Joachim Ecke, Leiter des Objektmanagements an der OSK, freuen sich über die neue Ausstellung. Es ist die zweite, nachdem Künstlerin Alexandra Müller aus Fronhofen im Vorjahr den Anfang gemacht hatte. „Die Bilder sind eine wunderbare Aufwertung unserer Räume und unserer Klinik. Die Wände sollen im Interesse unserer Patientinnen und Patienten fröhlich, vital und optimistisch gestaltet werden. Kunst beruhigt und inspiriert uns, erfreut Herz, Sinne und Geist und trägt damit auch zur Gesundheit und Genesung bei. Insofern passt diese Ausstellung perfekt zur Oberschwabenklinik“, sagte Prof. Zwingmann.

 

„Die Farbenpracht wertet die Optik unserer Klinik, die für ihre künstlerischen Arbeiten auf allen Etagen bekannt ist, noch einmal auf – zur Freude von Erkrankten, Verletzten, ihren Angehörigen und natürlich der Mitarbeitenden der OSK“, ergänzt Joachim Ecke.

 

Wilhelm Magvas hat sich mit seiner Kunst von dem italienischen Dichter Petrarca inspirieren lassen. „Kämpfe nicht gegen die Dunkelheit, sondern schaffe das Licht. So sehe ich mich als Maler, der das Schöne und Lichtvolle zum Ausdruck bringen will. Die Bilder strahlen eine positive Kraft und Lebensfreude aus“, sagt Magvas, der Mitglied in diversen Kunstvereinen ist, mehr als 100 Ausstellungen bereichert hat und auch in der Galerie im Wangener Erba-Gebäude regelmäßig vertreten ist.

 

Die Werke im EK sind für Interessierte auch käuflich zu erwerben. Wilhelm Magvas wird die leere Stelle dann mit einem neuen Bild aus seinem Portfolio auffüllen. Unter www.wilhelm-magvas-art.de gibt es mehr Informationen zu dem Künstler.