Datenschutzvorfall bei Unimed

Die Oberschwabenklinik informiert über einen Datenschutzvorfall bei ihrem früheren externen Abrechnungsdienstleister Unimed.

Unimed hat für zahlreiche Krankenhäuser in Deutschland die privatärztliche und wahlärztliche Abrechnung übernommen. Nach Angaben des Unternehmens kam es Mitte April 2026 zu einem Cyberangriff auf Teile der dortigen IT-Systeme. Dabei wurden personenbezogene Daten entwendet.

Die Oberschwabenklinik selbst war von dem Angriff nicht betroffen. Die klinischen IT-Systeme sowie die Patientenversorgung waren zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt.

Nach aktuellen Erkenntnissen sind rund 700 Patientinnen und Patienten der Oberschwabenklinik betroffen. Dabei handelt es sich um Privatpatientinnen und Privatpatienten, Patientinnen und Patienten mit Wahlleistungen sowie Selbstzahler aus der Zeit der Zusammenarbeit mit Unimed. Die Zusammenarbeit der Oberschwabenklinik mit Unimed wurde bereits Ende 2025 beendet.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Bin ich betroffen?

Die Oberschwabenklinik hat alle nach aktuellem Kenntnisstand betroffenen Patientinnen und Patienten individuell und schriftlich informiert. Wer kein Schreiben der Oberschwabenklinik erhalten hat, ist nach aktuellem Kenntnisstand nicht von dem Datenabfluss betroffen.

Wer ist betroffen?

Betroffen sind Privatpatientinnen und Privatpatienten, Patientinnen und Patienten mit Wahlleistungen sowie Selbstzahler, deren Abrechnung über den externen Dienstleister Unimed erfolgt ist. Gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten ohne entsprechende Wahlleistungen sind grundsätzlich nicht betroffen.

Was ist passiert?

Nach Angaben von Unimed kam es Mitte April 2026 zu einem Cyberangriff auf seine IT-Systeme. Im Zuge der weiteren Untersuchungen stellte sich heraus, dass dabei personenbezogene Daten von Patientinnen und Patienten entwendet wurden.

Der Angriff richtete sich gegen den externen Dienstleister. Die IT-Systeme der Oberschwabenklinik waren zu keinem Zeitpunkt betroffen.

Welche Daten können betroffen sein?

Je nach Einzelfall können unter anderem folgende Daten betroffen sein:

  • Name
  • Anschrift
  • Geburtsdatum
  • Kontaktdaten
  • Abrechnungs- und Zahlungsdaten
  • Korrespondenz im Zusammenhang mit der Abrechnung

In einzelnen Fällen können auch Gesundheitsdaten, beispielsweise Angaben zu Diagnosen oder Behandlungen, betroffen sein.

Es sind keine Kontodaten abgeflossen.

Die betroffenen Personen wurden in einem Anschreiben individuell über ihre persönliche Betroffenheit informiert.

Waren die IT-Systeme oder Patientenakten der Oberschwabenklinik betroffen?

Nein. Die IT-Systeme der Oberschwabenklinik waren von dem Cyberangriff zu keinem Zeitpunkt betroffen. Es gab keinen unbefugten Zugriff auf die Systeme, Netzwerke oder Patientenakten der Oberschwabenklinik.

Auch die Patientenversorgung war zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt.

Welche Maßnahmen hat die Oberschwabenklinik ergriffen?

Die Oberschwabenklinik hat alle nach aktuellem Kenntnisstand betroffenen Patientinnen und Patienten persönlich informiert.

Ich habe weitere Fragen. An wen kann ich mich wenden?

Die wichtigsten allgemeinen Fragen zum Datenschutzvorfall beantworten wir auf dieser Seite.

Alle darüber hinausgehenden Anfragen können per E-Mail an unseren Datenschutzbeauftragten gerichtet werden.

Hierzu gehören insbesondere Fragen zur persönlichen Betroffenheit, beispielsweise:

  • Welche Daten von mir sind betroffen?
  • Welche Daten wurden von mir verarbeitet?

Telefonisch beantworten wir keine weiterführenden oder personenbezogenen Anfragen. Der Grund hierfür ist der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten. Am Telefon kann nicht zweifelsfrei festgestellt werden, ob die anfragende Person tatsächlich diejenige ist, für die sie sich ausgibt.

Nach Eingang Ihrer schriftlichen Anfrage veranlasst der Datenschutzbeauftragte das weitere Verfahren zur Legitimation und beantwortet anschließend Ihre Anfrage.

Kontakt Datenschutzbeauftragter

E-Mail: datenschutz@oberschwabenklinik.de

Die Oberschwabenklinik bedauert den Vorfall und die dadurch entstandene Verunsicherung.