„Hohe Behandlungsqualität und Patientensicherheit weiter stärken“

Seit dem 16. Januar 2026 ist Dr. Alexander Pohle Chefarzt der ZNA am St. Elisabethen-Klinikum.
Seit dem 16. Januar 2026 ist Dr. Alexander Pohle Chefarzt der Zentralen Notaufnahme (ZNA) am St. Elisabethen-Klinikum Ravensburg. Er folgt auf Dr. Kerstin Kunz, die im Sommer zu den Rems-Murr-Kliniken gewechselt ist. Die Zentrale Notaufnahme am St. Elisabethen-Klinikum nimmt eine herausragende Rolle in der notfallmedizinischen Versorgung der gesamten Region ein. Mit einer Fallzahl von rund 46.000 Patientinnen und Patienten im Jahr 2025 ist sie eine der zentralen Anlaufstellen für Akut- und Notfallmedizin in Oberschwaben.
Dr. Pohle ist Facharzt für Innere Medizin mit den Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin sowie Klinische Akut- und Notfallmedizin. Der 48-Jährige war zuletzt als Oberarzt in der Zentralen Notaufnahme des Universitätsklinikums Düsseldorf tätig. Dort war er über mehrere Jahre hinweg maßgeblich an der Versorgung von Notfallpatientinnen und -patienten beteiligt und übernahm darüber hinaus organisatorische und konzeptionelle Verantwortung.
Weitere Stationen seiner beruflichen Laufbahn führten Dr. Pohle an das Städtische Klinikum Solingen, wo er seine Facharztausbildung in der Inneren Medizin absolvierte, sowie an das Alfried Krupp Krankenhaus Essen. Ergänzt wird sein medizinisches Profil durch ein abgeschlossenes betriebswirtschaftliches Studium sowie die berufliche Erfahrung bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.
„Ich freue mich sehr über das Vertrauen und die Möglichkeit, die Zentrale Notaufnahme am St. Elisabethen-Klinikum zu leiten. Gemeinsam mit einem engagierten interdisziplinären Team möchte ich die hohe Behandlungsqualität und Patientensicherheit weiter stärken, effiziente Strukturen und Prozesse ausbauen sowie eine exzellente Weiterbildung fördern“, erklärt Dr. Pohle mit Blick auf seine neue Aufgabe als Chefarzt der ZNA am St. Elisabethen-Klinikum. „Ziel ist, die Klinische Akut und Notfallmedizin als zentrale Säule der regionalen Notfallversorgung nachhaltig weiterzuentwickeln.“
Die Oberschwabenklinik sieht in der Neubesetzung der Leitung der Zentralen Notaufnahme einen wichtigen Schritt für die Sicherung und Weiterentwicklung der regionalen Notfallversorgung. „Die Notaufnahme am St. Elisabethen-Klinikum ist von zentraler Bedeutung für die medizinische Versorgung der Menschen in der gesamten Region“, betont Franz Huber, Geschäftsführer der Oberschwabenklinik. „Mit Dr. Pohle gewinnen wir einen erfahrenen Notfallmediziner, der medizinische Exzellenz mit hoher organisatorischer Kompetenz verbindet.“ Besonders wichtig sei der Geschäftsleitung dabei auch die enge und verlässliche Zusammenarbeit mit den Partnern der OSK in der notfallmedizinischen Versorgung – vom Rettungsdienst über die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte bis hin zu allen Kliniken der Region Allgäu-Bodensee-Oberschwaben, so Huber weiter.
„Dr. Pohle bringt eine exzellente Kombination aus internistischer Breite, notfallmedizinischer Expertise und organisatorischem Verständnis mit“, erklärt Prof. Dr. Oliver Rentzsch, ärztlicher Direktor der Oberschwabenklinik. „Seine Erfahrungen aus einem universitären Umfeld werden wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Zentralen Notaufnahme und für die interdisziplinäre Zusammenarbeit am Standort Ravensburg liefern.“
In der Übergangszeit wurde die Zentrale Notaufnahme durch Dr. Fabian Veit und Dr. Katharina Christ interimistisch geleitet. Die Oberschwabenklinik dankt beiden ausdrücklich für ihr hohes persönliches Engagement und ihre verantwortungsvolle Führung der ZNA in dieser Phase.
Dr. Pohle ist verheiratet und Vater zweier Kinder.