Endometriose-Talk am Freitag, 6. März im St. Elisabethen-Klinikum

Leiter des Endometriosezentrums der Oberschwabenklinik: Oberarzt Dr. Philipp Guttenberg.
Jede sechste Frau mit chronischen Unterbauchschmerzen oder unerfülltem Kinderwunsch leidet an Endometriose. Oberarzt Dr. Philipp Guttenberg, Leiter der Endometriose-Sprechstunde und des zertifizierten Endometriose-Zentrums im St. Elisabethen-Klinikum Ravensburg, teilt am Freitag, 6. März ab 17 Uhr bei einem Talk mit Moderatorin Sabine Oehlrich seine Expertise über die Erkrankung und wird über Symptome, Diagnose und Therapien informieren. Zudem wird eine Patientin ihre Erfahrungen mit der Krankheit teilen und über ihre Diagnose und Therapie Auskunft geben. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind willkommen, Fragen ausdrücklich erwünscht.
Bei Endometriose handelt es sich um Gewebewucherungen, die der Gebärmutterschleimhaut ähneln, sich aber außerhalb der Gebärmutterhöhle ansiedeln. Die Ausprägungen der Unterleibskrankheit und die Symptome der Patientinnen sind vielfältig. Nicht von ungefähr wird Endometriose als Chamäleon der Frauenheilkunde bezeichnet.
Die Oberschwabenklinik bietet seit 2023 am St. Elisabethen-Klinikum als einzige Klinik in Oberschwaben eine spezielle Sprechstunde für Betroffene an, seit 2025 ist das Endometriosezentrum auch zertifiziert. Patientinnen erhalten dort nach ausführlicher Anamnese eine individuelle Therapieempfehlung – von konservativen Behandlungsansätzen über hormonelle Therapien bis hin zu operativen Eingriffen, falls nötig. Ziel ist es, gemeinsam mit jeder Patientin einen Weg zu finden, ihre Beschwerden zu lindern und ihre Lebensqualität zu verbessern. „Endometriose ist eine Erkrankung, die Frauen in vielen Lebensbereichen belastet – körperlich, seelisch und sozial. Umso wichtiger ist es, dass wir Strukturen geschaffen haben, die eine bestmögliche Betreuung ermöglichen“, erklärt Dr. Martina Gropp-Meier, Chefärztin der Frauenklinik.
Oberarzt Dr. Philipp Guttenberg hat sich auch deshalb auf den Kampf gegen Endometriose spezialisiert, weil die Krankheit oftmals nicht richtig diagnostiziert werde. „Betroffen sind häufig junge Patientinnen, die bereits einen langen Leidensweg hinter sich haben. Glücklicherweise haben sich in den letzten Jahren die Behandlungsmöglichkeiten vor allem durch minimalinvasive OP-Verfahren stark verbessert, wodurch sich die Beschwerden mildern lassen“, sagt der 37-Jährige.
Mehr Informationen zur Sprechstunde gibt es beim Endometriose-Talk am Freitag, 6. März, 17.00 –18.30 Uhr (Eintritt frei, ohne Anmeldung).
Kontakt:
St. Elisabethen-Klinikum Ravensburg
Sekretariat Frauenklinik
Telefon 0751/87-2447