Die Oberschwabenklinik freut sich über die Rutentrommler und Rutenkinder, die kleinen Patienten am EK über die Kuschelbären
Wenn Kinder andere Kinder glücklich machen: Die Rutentrommler und Rutenkinder haben am Freitag vor dem St. Elisabethen-Klinikum in Ravensburg angetrommelt und damit den Patienten, Mitarbeitern und Besuchern eine große Freude bereitet. Der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Oliver Rentzsch sprach den Besuchern die Wertschätzung der ganzen OSK aus: „Ihre Besuche sind für unsere Klinik in jedem Jahr ein Feiertag. Es ist schön, was sie für unsere jungen Patienten und die Kinder dieser Stadt auf die Beine stellen.“
Große Augen machten die kleinen Patienten auf der normalen Kinderstation, der Kinderintensivstation und in der Kindernotaufnahme. Alle jungen Patienten erhielten von den Rutenkindern der städtischen Grundschulen als Zeichen der Hoffnung, als Aufmunterung und als Trost kleine braune Rutenkuschelbären – ein traditionelles Geschenk der Rutenfestkommission. Auf Postkarten übergaben die Rutenkinder liebevoll Besserungswünsche von den Schülern der Stadt. Der neugeborene Ravensburger Luis Hurtig, der vor einer Woche zur Welt kam, freute sich mit seiner Mama (Foto 1) ebenso über den Besuch wie Raffaele Giardullo, ein zehnjähriger Junge aus Krauchenwies (Foto 2). Stationsleiterin Regina Borsutzky schaute, dass kein kleiner Patient leer ausging.
Pünktlich um 10.45 Uhr hatten sich vor dem Krankenhaus die Rutentrommler versammelt. Die traditionsreichste Trommlergruppe des Rutenfests wird von 13- bis 16-jährigen Mädchen und Jungen aller Ravensburger Schulen gebildet. Auch die Kleinen aus den benachbarten Kindergärten waren vor Ort und sangen begeistert mit, als Kurt Schlachter, seit 56 Jahren Chef der Trommlergruppen des Rutenfests, am Ende noch das Ravensburger Heimatlied anstimmte. Schlachter wurde unter anderem von Heribert Boßlet begleitet. Der 2. Vorsitzende der Festkommission erklärte: „Seit vielen Jahren ist es uns ein großes Anliegen, für die kranken Kinder dieser Stadt und der Region anzutrommeln, eigentlich ist das nicht nur die inoffizielle, sondern längst die offizielle Eröffnung des Festes. Wir wünschen allen Kranken in Ravensburg und in der Region gute Besserung, und wenn unser Trommeln und die Rutenbärla bei der Genesung helfen, wären wir umso glücklicher.“
PD Dr. Andreas Artlich, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche, freute sich sehr über die blauweißen Ehrengäste: „Dass Ihr mit Eurem Besuch in einer härter werdenden politischen Zeit daran erinnert, wie wichtig und notwendig es ist, dass wir alle Kinder und Jugendlichen auch gesund halten, das bedeutet uns sehr viel. Es ist uns eine Ehre, dass Ihr bei uns seid. Scheane Ruata!“, sagte der Chefarzt, der die Festgäste zu einem Imbiss und Getränken einlud.






