Die Hüftarthrose: Konservative und minimalinvasive prothetische Behandlungsmöglichkeiten

Patientenvortrag von Dr. Raphael Kranz und Guido Barth am 25. Juni in Bad Waldsee.

 

Guido Barth, Oberarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Westallgäu-Klinikum Wangen, bietet wie sein Kollege Dr. Raphael Kranz am MVZ Bad Waldsee Sprechstunden an.

Wenn jeder Schritt schmerzt und selbst alltägliche Bewegungen zunehmend schwerfallen, steckt häufig eine Hüftarthrose dahinter. Über moderne Behandlungsmöglichkeiten dieser weit verbreiteten Gelenkerkrankung informieren Dr. Raphael Kranz und Guido Barth am Mittwoch, 25. Juni, bei einem kostenlosen Patientenvortrag im Wohnpark am Schloss in Bad Waldsee. Beginn ist um 18 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die beiden Oberärzte der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Westallgäu-Klinikum Wangen referieren unter dem Titel „Die Hüftarthrose: Konservative und minimalinvasive prothetische Behandlungsmöglichkeiten“ über Ursachen, Beschwerden und aktuelle Therapieverfahren. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Möglichkeiten heute bestehen, bevor ein künstliches Hüftgelenk notwendig wird – und welche modernen Operationsverfahren zur Verfügung stehen, wenn konservative Maßnahmen nicht mehr ausreichen.

Dr. Kranz und Barth gehören zum Team des Medizinischen Versorgungszentrums der Oberschwabenklinik in Bad Waldsee und bieten dort regelmäßig orthopädische Sprechstunden an. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Dr. Horst Gehring betreuen sie Patientinnen und Patienten aus der Region ambulant und begleiten diese bei Bedarf auch auf dem Weg zu einer weiterführenden Behandlung im Westallgäu-Klinikum Wangen.

Dort sind beide Ärzte Teil des GelenkZentrums Allgäu-Oberschwaben. Das zertifizierte Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax) innerhalb des GelenkZentrums zählt zu den leistungsstärksten Einrichtungen seiner Art in der Region. Jährlich werden dort rund 1000 Hüft- und Knieprothesen implantiert.

Hüftarthrose entsteht durch den fortschreitenden Verschleiß des Gelenkknorpels. Die Folgen reichen von belastungsabhängigen Schmerzen bis hin zu erheblichen Einschränkungen der Beweglichkeit und Lebensqualität. Oft können Physiotherapie, gezielte Bewegung, Gewichtsreduktion oder Medikamente die Beschwerden über längere Zeit lindern. Reichen diese Maßnahmen nicht mehr aus, bietet der moderne Gelenkersatz heute sehr gute Erfolgsaussichten.

Die Referenten erläutern, wann welche Behandlung sinnvoll ist, welche konservativen Möglichkeiten zur Verfügung stehen und wie moderne minimalinvasive Operationsverfahren funktionieren. Darüber hinaus geben sie Einblicke in den Ablauf einer Hüftgelenksoperation sowie die anschließende Rehabilitation.

Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Referenten ins Gespräch zu kommen.