Unsere Leistungen MEDIZINISCHE KINDERAKADEMIE

 

Eure Fragen

Hast Du Fragen rund um die Medizin, den menschlichen Körper, die Entstehung von Krankheiten oder das Krankenhaus?

Einige Antworten kann Dir vielleicht schon unser Wörterbuch geben. Wenn nicht, dann schicke uns einfach eine Email über unser Kontaktformular unten oder einen Brief an:

Oberschwabenklinik GmbH
Medizinische Kinderakademie
Elisabethenstr. 17
88212 Ravensburg

Vergiss bitte nicht Dein Alter anzugeben, damit wir für Dich verständlich antworten können. Und denk daran: Es gibt keine dummen Fragen!

Einfache Fragen beantworten Dir unsere Ärztinnen und Ärzte direkt. Komplizierte Fragen und Zusammenhänge machen wir zu Themen unserer Vorlesungen am Akademietag.

Auf jeden Fall bekommst Du eine Antwort, und wenn's mal etwas länger dauert: einfach noch mal nachfragen!

Für Sie da:
 Kinderakademie
Medizinische Kinderakademie

Hast Du Fragen rund um die Medizin, den menschlichen Körper, die Entstehung von Krankheiten oder das Krankenhaus? Schick uns einfach eine Email mit deiner Frage.

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Kinderakademietag
Was passiert am Kinderakademietag?

Der Kinderakademietag findet immer an einem Samstag statt. Los geht es mit Vorlesungen zu Themen, die wir aus Euren Emails ausgesucht haben. Hier dürft Ihr jederzeit Fragen stellen und mit uns diskutieren!
Anschließend gehen wir mit Euch in unsere Eingriffsräume und Operationssäle. Hier könnt Ihr die verschiedenen medizinischen Geräte nicht nur anschauen, Ihr dürft vieles selbst in die Hand nehmen und ausprobieren. Aber natürlich operiert Ihr nur an Modellen!

Zwischendurch könnt Ihr Euch mit einem Vesper bzw. einem Mittagessen stärken!

Die Programme und Bilder der vergangenen Veranstaltungen findet Ihr unter der Rubrik "bisherige Veranstaltungen".

An unseren Kinderakademietagen können alle Kinder, Schüler und Jugendlichen teilnehmen, die gut lesen und schreiben können und noch nicht volljährig sind.


Übrigens: Die Teilnahme an den Kinderakademietagen kostet nichts!

 

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Information für Eltern
Liebe Eltern,

an den Akademietagen der Medizinischen Kinderakademie Ravensburg können alle Kinder und Jugendliche teilnehmen, die gut lesen können und noch nicht volljährig sind.

Die Vorlesungen werden mit Powerpoint-Präsentationen gehalten, auf denen kurze Texte von den Kindern gelesen und verstanden werden sollten. Eine Beschränkung auf eine bestimmte Altersgruppe haben wir absichtlich nicht eingeführt, da die Lesekompetenz der Kinder sehr unterschiedlich ist.

Die Kinder werden für die Praktika in Altersgruppen eingeteilt. Fahrgemeinschaften und Geschwister können wir in gemeinsame Gruppen altersunabhängig stellen. Bitte schreiben Sie einen Vermerk auf die Anmeldung, mit wem Ihr Kind in einer Gruppe eingeteilt werden soll.

Bitte melden Sie Ihr Kind mit dem Anmeldeformular unserer Homepage an. Telefonische oder Anmeldungen per Email können wir nicht annehmen. Die Formulare müssen von einem Erziehungsberechtigten unterschrieben sein. Bitte geben Sie die Telefonnummer an, unter der Sie am Akademietag zu erreichen sind!

Wir versenden keine Anmeldebestätigungen! Bisher konnten wir meistens alle Kinder aufnehmen, die sich innerhalb der Anmeldefrist angemeldet hatten. Die Kinder bekommen die Einladung mit der Gruppeneinteilung ca. 2 Wochen vor dem Akademietag zugestellt.

Die Gruppen durchlaufen unterschiedliche Praktika und sind zu unterschiedlichen Zeiten fertig. Jüngere Kinder hören nur eine Vorlesung und beenden nach dem Mittagessen als erste das Praktikum. Die Veranstaltungen beginnen immer um 9:30 Uhr und enden zwischen 12 :30 und 14:30 Uhr. Das Tauschen in eine andere Gruppe ist am Akademietag zwar grundsätzlich möglich, sollte aber bitte die Ausnahme sein! Wir versuchen die Gruppenstärken gleichmäßig zu verteilen, damit die Kinder ausreichend Gelegenheit zur eigenen praktischen Übung haben.

Die Kinder erhalten in der Pause zwischen den Vorlesungen eine Brezel und ein Getränk. In der Mittagspause bieten wir in der Regel Spagetti mit Fleisch- oder Tomatensauce und Getränke an. Kinder mit Allergien können auch auf die regulären Tagesgerichte im Krankenhaus zurückgreifen.

Behinderungen oder relevante Erkrankungen der Kinder vermerken Sie bitte direkt auf der Anmeldung, damit wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen können und die notwendige Betreuung besprechen.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

Ihr Kinderakademie-Team

Kinderdoktorarbeit
Wirst Du unser nächster "Kinderdoktor"?!

Wenn Dich ein Thema aus der Medizin ganz besonders interessiert, kannst Du darüber eine schriftliche Arbeit verfassen, die sogenannte Kinderdoktorarbeit.

Eine/r unserer Ärztinnen oder Ärzte wird Dich bei der Erstellung Deiner Arbeit betreuen. Zusammen präsentiert Ihr die Kinderdoktorarbeit dann beim nächsten Kinderakademietag. Für ein gelungenes Werk bekommst Du unseren Doktorhut als Auszeichnung. Damit bist Du natürlich kein Arzt und darfst keine Patienten behandeln, wir möchten Dich aber trotzdem für Deine Arbeit mit einer kleinen Feier ehren!

Eine Kinderdoktorarbeit ist kein wissenschaftliches Forschungsprojekt, sondern eine Art Hausarbeit, in der Du z. B. eine bestimmte Krankheit oder die Funktion eines Organs des menschlichen Körpers näher beleuchtest. Das Thema suchst Du Dir selbst aus, und falls Dir keines einfällt, können wir Dich auch beraten. Deiner Kreativität bei der Ausführung und Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt!

Hat ein medizinisches Thema Dein Interesse geweckt, kannst Du Dich am nächsten Akademietag oder über unser Kontaktformular oder Telefon 0751/87-0 bei uns melden.

Wörterbuch

Unser Wörterbuch soll Dir helfen, medizinische Fachbegriffe besser zu verstehen. Es beschränkt sich aber auf die Fachwörter, die Du zum Verständnis unserer Vorlesungen benötigst oder auf Begriffe, um deren Erklärung wir per Email gebeten wurden.

Wenn Du Vorschläge zu weiteren Fachwörtern hast, die wir hier unbedingt erklären sollten, dann schicke uns eine Email.

Anästhesist

Narkosearzt; er sorgt dafür, dass der Patient während einer Operation schläft und keine Schmerzen hat; oft sind Anästhesisten auch als Notärzte auf dem Rettungswagen unterwegs und sie sind zuständig für schwer kranke Patienten auf der → Intensivstation.

Chirurg

Arzt, der operiert und meist auf ein chirurgisches Fachgebiet spezialisiert ist: ein Viszeralchirurg operiert Bäuche und innere Organe (z.B. den Blinddarm), ein Thoraxchirurg operiert Brustorgane wie z. B. die Lunge, ein Unfallchirurg operiert gebrochene Knochen, ein Gefäßchirurg operiert z.B. Krampfadern oder die Halsschlagader, ein Plastischer Chirurg macht Schönheitsoperationen usw...

CT/Computertomographie

Spezielle Form des → Röntgens, bei der der Patient im Liegen durch eine Röhre geschoben wird; es werden so genannte Schnittbilder vom menschlichen Körper gemacht, so wie wenn man eine Wurst in hauchdünne Scheibchen schneidet und dann das Innere der Wurst betrachten kann.

EKG/Elektrokardiogramm

Während das Herz schlägt durchlaufen den Herzmuskel elektrische Ströme, die man durch auf die Haut aufgeklebte Kabel ableiten kann. Ist das Herz krank, sehen die abgeleiteten Kurven anders aus als beim Gesunden, so dass der Arzt daraus Schlüsse auf den Gesundheitszustand des Patienten ziehen kann.

Fraktur

Knochenbruch; bei einer "offenen" Fraktur ist durch den Bruch zusätzlich noch die Haut über dem Knochen verletzt.

Gynäkologe

Arzt für Frauenkrankheiten und für Geburtshilfe; er hilft den Hebammen bei schwierigen Geburten oder macht, wenn nötig, einen → Kaiserschnitt; er kümmert sich aber z. B. auch um Patientinnen mit Brustkrebs.

Infektion

Eindringen von Keimen (Bakterien, Viren oder Pilzen) in den Körper durch eine Wunde oder durch die Nahrung; Infektionskrankheiten sind z.B. Malaria, Kinderlähmung, Windpocken, Salmonellenvergiftungen, aber auch Erkrankungen durch HIV (= humanes Immundefizienz-Virus) oder Herpesviren.

Intensivstation

Station im Krankenhaus, auf der die schwer kranken Patienten liegen, die man ständig überwachen muss; anders als auf einer normalen Krankenstation sind hier Monitoren über den Betten, wo man rund um die Uhr Herzfrequenz und Blutdruck der Patienten ablesen kann.

Kaiserschnitt

Kann ein Baby nicht auf normalem Weg zur Welt kommen, weil es z.B. verkehrt herum im Bauch der Mutter liegt oder zu groß ist für das knöcherne Becken der Mutter, kann man das Baby auch durch einen Bauchschnitt herausholen, während die Mutter betäubt ist; benannt nach dem berühmten römischen Kaiser Julius Cäsar, der - einer zweifelhaften Legende nach - aus dem Bauch seiner Mutter herausgeschnitten worden sein soll.

MRT/Magnetresonanztomographie

auch "Kernspintomographie" genannt; wie beim → CT werden Schnittbilder des menschlichen Körpers gemacht (z. B. vom Knie); im Unterschied zum CT geschieht das aber nicht durch → Röntgen-Strahlung, sondern durch starken Magnetismus; deshalb dürfen sich in dem Raum, wo das MRT-Gerät steht, keine metallischen Gegenstände befinden, da diese sonst in der Luft herumfliegen würden!

Narkose

Durch spezielle Medikamente und Narkosegase lässt der → Anästhesist den Patienten während einer Operation schlafen, damit dieser nichts spürt und keine Schmerzen hat.

Neurochirurg

Arzt für Erkrankungen oder Verletzungen des Gehirns und des Rückenmarks, die man operieren kann (damit unterscheidet er sich vom → Neurologen, der nicht operiert); dazu gehören z.B. Gehirntumore oder Bandscheibenvorfälle; siehe auch → Trepanation.

Neurologe

Arzt für Gehirn-, Nerven- und Muskelerkrankungen; er kümmert sich z. B. um Patienten, die einen → Schlaganfall gehabt haben oder die von einer Zecke gebissen wurden und davon eine Hirnhautentzündung bekommen haben.

Osteosynthese

"Zusammenflicken" eines gebrochenen Knochens z. B. durch Metallplatten, Nägel, Schrauben oder Drähte.

Pädiater

Kinderarzt; er kümmert sich um Früh- und Neugeborene, Säuglinge, Kleinkinder, Schulkinder und Jugendliche bis ca. 18 Jahre.

Radiologe

Arzt für Röntgen-Diagnostik und Strahlenheilkunde; in seiner Abteilung werden durch → Röntgen, → CT, → MRT und andere Methoden Bilder vom Inneren des menschlichen Körpers gemacht; anhand dieser Bilder kann man dann den Verdacht auf eine bestimmte Krankheit lenken oder sogar eine endgültige Diagnose stellen.

Röntgen

Sichtbarmachen v. a. von Knochen, aber auch anderen Strukturen im Körper durch Strahlen, die Fotopapier schwärzen können; benannt nach Konrad Röntgen, dem Erfinder des Verfahrens.

Schlaganfall

auch "Apoplex" genannt; durch Verschluss (manchmal aber auch durch Platzen) einer Ader im Gehirn fallen wichtige Strukturen aus, die die Beweglichkeit der Muskeln von Armen und Beinen, aber auch vom Gesicht steuern; Patienten mit Schlaganfall fallen oft durch einen hängenden Mundwinkel und Lähmungen einer Körperhälfte auf.

Schlaganfall

auch "Apoplex" genannt; durch Verschluss (manchmal aber auch durch Platzen) einer Ader im Gehirn fallen wichtige Strukturen aus, die die Beweglichkeit der Muskeln von Armen und Beinen, aber auch vom Gesicht steuern; Patienten mit Schlaganfall fallen oft durch einen hängenden Mundwinkel und Lähmungen einer Körperhälfte auf.

Schock

Kreislaufzusammenbruch; dazu kann es kommen, wenn ein Mensch durch eine größere Verletzung sehr viel Blut verliert, wenn sein Herz sehr, sehr schwach und krank ist, wenn sich durch eine → Infektion zu viele Keime (Bakterien usw.) in seiner Blutbahn befinden oder auch, wenn jemand im Rahmen einer Allergie übermäßig stark auf die unverträgliche Substanz reagiert.

steril

keimfrei; im OP muss es steril sein, damit man bei Operationen keine Keime in die Wunden der Patienten verschleppt; dazu tragen Operateure und OP-Schwestern über ihren grünen Kleidern zusätzlich sterile Mäntel und sterile Handschuhe; auch die Instrumente zum Operieren sind steril.

Trepanation

Aufbohren des Schädelknochens am schlafenden Patienten, wenn dieser z. B. durch einen Unfall Blut unter der Schädeldecke hat, das lebensbedrohlich auf sein Gehirn drückt und deshalb entlastet werden muss; mancher Kinderakademie-Teilnehmer hat das schon selbst an einer Kokosnuss ausprobieren dürfen!

Ultraschall

auch "Sonographie" genannt; nach Auftragen eines glibberigen Gels z.B. auf den Bauch kann man mit Hilfe eines Schallkopfes (der "Kamera") völlig schmerzlos die inneren Organe darstellen und untersuchen; dabei entsteht ein Schwarz-Weiß-Bild auf dem Fernseher, das für das ungeübte Auge aussieht wie Schneegestöber.

Besondere Veranstaltungen

Besondere Veranstaltungen der Medizinischen Kinderakademie

05.01.2004 Eröffnung. Zu unserem ersten Akademietag haben sich so viele Kinder angemeldet, dass wir die Veranstaltung am 20.03.2004 wiederholen mussten.

15.03.2005 Beim 3. Akademietag stellt Dominik Renn die erste Kinderdoktorarbeit mit dem Titel: "Die Entwicklung des Kindes im Mutterleib bis zur Geburt" vor.

Seit 2005 hält die Medizinische Kinderakademie als "Medizinische Fakultät"" der Kinderuni Ravensburg / Weingarten in der Kinderuni Vorträge.

18.03.2006 5. Akademietag zu Thema: "Was ist Krebs?". Katrin Gruber stellt ihre Kinderdoktorarbeit vor: "Was passiert im Körper bei Leukämie".

20.05.2006 Der Tigerentenclub ist zu Gast bei Medizinischen Kinderakademie am Tag der offenen Tür der Kinderuni Ravensburg / Weingarten. Prof. Dr. Maurer hält die Vorlesung: "Fiese Fouls mit Folgen". Im Praktikum versorgt ihr Knochenbrüche mit Gips und Plattenosteosynthesen

11.11.2006 "Pocken - Pest und Scorbut - die wahren Feinde der Piraten" ist das Thema des 6. Akademietages. Sinje Balzer's Kinderdoktorarbeit "Die COPD - eine unpopuläre Raucherkrankheit" betrifft nicht nur die Seefahrer.

05.05.2007 Am 7. Akademietag feiern wir das 1000. Kind, das unsere Akademietage besucht hat und Stefan Klee, der in seiner Kinderdoktorarbeit die Funktion des Auges erklärt.

05.04.2008 Die Initiative "Deutschland Land der Ideen" zeichnet uns am 9. Akademietag als "Ort der Ideen" mit einer Ehrentafel aus.

08.11.2008 Beim nächsten Akademietag erfolgt die Preisverleihung, zu der wir als Tag der offenen Tür auch die Eltern eingeladen haben.

25.09.2009 Die Kinderakademie besucht den Ärztekongress der Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin, führt Interviews und berichtet darüber am nächsten Kinderakademietag

12.6.2010 Benedikt Zimmermann hat als Kinderdoktorarbeit ein Computerprogramm geschrieben, mit dem man die Übersicht über Patienten und Material bei der Evakuierung einer Krankenstation behält. Das Thema dieses Akademietages war: "Was konnten die Heiler der Steinzeit oder die Ärzte im Mittelalter?"

Oktober 2010 Die Kinderakademie ist zu Gast bei der Messe "g'sund" in der Oberschwabenhalle