Moderne Behandlungsmethoden

Spezialisiert haben sich die Waldseer Ärzte um Chefarzt Prof. Dr. Jörn Zwingmann auf Probleme der Gelenke. Sie sind Experten im Einbau von Prothesen bei Hüft- und Kniegelenksarthrosen. Seit Jahrzehnten genießen sie einen überregionalen Ruf auf diesem Gebiet.

Bei allen Eingriffen, die das Team vornimmt, setzt es schonende Verfahren ein. Bei der minimal-invasiven Chirurgie, die auch unter dem Begriff Schlüssellochchirurgie bekannt ist, wird darauf geachtet, so wenig Gewebe wie möglich zu beeinträchtigen. Auch Muskeln und Sehnen werden bei dieser Methode so gut es geht zur Seite geschoben und somit nicht verletzt. Die Narbenbildung ist geringer, die Heilung verläuft rascher.

Etabliert hat sich seit Jahren auch der Einsatz neuer Prothesen. Selbst im Bereich des Hüftgelenks ermöglichen sie einen minimal-invasiven Zugang. Schon mehr als 1000 Patienten konnte mit diesem Verfahren wieder schnell auf die Beinen geholfen werden. Die gefürchteten Komplikationen des Hüfthinkens oder das Ausrenken der Hüftprothese treten praktisch nicht mehr auf.

Bei der Knieendoprothetik kommen vermehrt Hemischlittenprothesen zum Einsatz. Diese ersetzen nur den geschädigten Anteil, vor allem die Innenseite des Kniegelenks. Der gesunde Bereich des Gelenkes und somit auch die Beweglichkeit bleiben erhalten.

Auch jungen Menschen können die Waldseer Chirurgen helfen, um von vornherein eine Schädigung eines Gelenkes zu vermeiden. Durch eine Umstellungsosteotomie wird eine Achsenkorrektur erzielt. Diese ist bei krankhaft schrägen Beinachsen, etwa bei extremen X- oder O-Beinen, empfehlenswert. In den meisten Fällen kann dadurch die Implantation eines prothetischen Gelenkersatzes um Jahre hinaus gezögert werden.

Endoprothetik

bezeichnet die Versorgung mit einem künstlichen Gelenkersatz

Endoprothetik des Hüftgelenks

Bei der Hüftendoprothetik wenden die Waldseer Chirurgen alle modernen Verfahren. Großer Wert wird auf ein minimal-invasives Vorgehen, der "Schlüssellochchirurgie", gelegt. Der angenehme Nebeneffekt dieser Methode ist, dass die Narbenbildung geringer ausfällt. Die eigentliche medizinische Bedeutung liegt in der Schonung von Gewebe, Muskeln, Sehnen und Bändern. Diese müssen nicht durchtrennt werden, sondern werden bei der Operation nur zur Seite geschoben. Das postoperative Wohlbefinden wird gesteigert und der Patient erlangt rascher seine Mobilität wieder.

Endoprothetik des Kniegelenks

Auch bei der Knieendoprothetik werden moderne Materialen sowohl konventionell als auch navigiert entweder als kompletter Oberflächenersatz oder als Teilprothese eingesetzt.

Seit Ende 2012 haben die Gelenkspezialisten des Krankenhauses Bad Waldsee ihr Spektrum erweitert. Bei der Totalendoprothese (TEP) kommen nun auch individuell angefertigte, an die Anatomie des Patienten angepasste Knieprothesen zum Einsatz. Anhand der im Kernspin gemachten Daten werden die maßgeschneiderten Schnittblöcke für die künstlichen Gelenke angefertigt. Anhand einer 3-D-Graphik kann der Operateur jeden Schritt des Eingriffs am Computer planen und, wenn nötig, eine zweite Meinung eines Kollegen einholen.

Dieses Verfahren bringt einige entscheidende Vorteile mit sich. Eine Messung während der OP ist überflüssig. Der Eingriff dauert nur rund eine Stunde und ist kürzer als andere Verfahren. Auch der Blutverlust ist wesentlich geringer. Der Eingriff ist also weniger belastend für den Patienten.

Alle Prothesen können am Tag nach der Operation voll belastet werden. So kann umgehend mit krankengymnastischen Übungen begonnen werden, so dass der Patient rasch seine gewohnte Mobilität erreicht.

Revisionsendoprothetik

Der Austausch eines künstlichen Gelenks an Hüfte und Knie gehört ebenfalls zum angebotenen Spektrum der Waldseer Chirurgen.

Achsenkorrektur


Die Achsenkorrektur umfasst die Umstellungsosteotomie sowohl des X- als auch des O-Beines. Die Umstellungsosteotomie ist vor allem für jüngere Menschen ein wichtiges Angebot. Dadurch kann die Implantation eines prothetischen Gelenkersatzes um Jahre hinaus gezögert werden.

Minimal-invasive Chirurgie

Mit dieser sogenannten „Schlüsselloch-Chirurgie“ wird ein Großteil der Eingriffe routiniert vorgenommen. Bei allen Eingriffen, die das Team von Chefarzt Dr. med. Karl Utz vornimmt, setzt es schonende Verfahren ein. Bei der minimal-invasiven Chirurgie, die auch unter dem Begriff Schlüssellochchirurgie bekannt ist, wird darauf geachtet, so wenig Gewebe wie möglich zu beeinträchtigen. Auch Muskeln und Sehnen werden bei dieser Methode so gut es geht zur Seite geschoben und somit nicht verletzt. Die Narbenbildung ist geringer, die Heilung verläuft rascher.

Etabliert hat sich seit Jahren auch der Einsatz neuer Prothesen. Selbst im Bereich des Hüftgelenks ermöglichen sie einen minimal-invasiven Zugang. Schon mehr als 1000 Patienten konnte mit diesem Verfahren wieder schnell auf die Beine geholfen werden. Die gefürchteten Komplikationen des Hüfthinkens oder das Ausrenken der Hüftprothese treten praktisch nicht mehr auf.