CDU-Fachausschuss besucht Labor Dr. Gärtner und St. Elisabethen-Klinikum

Der Fachausschuss Gesundheit des CDU-Bezirksverbandes Südwürttemberg-Hohenzollern hat sich im Großlabor MVZ Dr. Gärtner und im St. Elisabethen-Klinikum der Oberschwabenklinik über aktuelle Themen und gelungene Gesundheitsprojekte informiert. Das Labor und das EK sind durch einen Rohrpostleitung direkt miteinander verbunden, so dass das Klinikum rund um die Uhr sehr schnell auf die Analysekompetenz zurückgreifen kann.

Der CDU-Fachausschuss Gesundheit ließ sich von OSK-Geschäftsführer Dr. Sebastian Wolf (2. von rechts) die neuen Einrichtungen des EK erklären. Ganz rechts Kreisrat Rolf Engler, der als Mitglied des Fachausschusses den Besuch auf dem Ravensburger Gesundheitscampus organisiert hatte.

Im Labor Gärtner führte Geschäftsführer Dr. Diethard Müller die Gäste, unter ihnen Landtagsabgeordneter August Schuler und Fachausschussmitglied Rolf Engler, der den Besuch angeregt hatte, durch die Betriebsräume. Im Klinikum zeigte Geschäftsführer Dr. Sebastian Wolf den Gästen die im September eingeweihten neuen Häuser C und D, insbesondere die Notaufnahme, die Frauenklinik sowie die Klinik für Kinder und Jugendliche. Dr. Wolf berichtete, dass pro Jahr über 26 000 Patienten stationär im größten Haus der OSK versorgt werden. In die Notaufnahme kommen jährlich 35 000 Menschen.

Dies war auch in der abschließenden Diskussion ein wesentliches Thema. Die Mitglieder des CDU-Fachausschusses kritisierten, dass rund ein Drittel der Besucher der Notaufnahme eigentlich keine Notfallversorgung in einem Krankenhaus bräuchten, sondern auch an anderen Stellen versorgt werden könnten. Die Gesundheitspolitik, aber auch die Partner im Gesundheitswesen müssten dafür Sorge tragen, dass es in dieser Hinsicht Entlastungen für die Krankenhäuser gibt. Ein weiteres Thema war die Anschlussunterbringung hilfebedürftiger Patienten nach einem Krankenhausaufenthalt. Die CDU-Fachleute forderten, dass in der Region genügend geeignete Pflegeplätze entstehen und bereitgestellt werden müssen, um den Kliniken eine schnelle Abverlegung sozial verträglich zu ermöglichen.




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