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KLINIK FÜR UROLOGIE

Volkskrankheit gutartige Prostatavergrößerung – Heilung durch innovative Technologie

OLYMPUS DEUTSCHLAND GMBH

Mit steigendem Alter steigt bei Männern auch die Wahrscheinlichkeit einer gutartigen Prostatavergrößerung. Fast 100 % der 90-jährigen Männer haben eine pathologische Vergrößerung der Prostata. Diese Vergrößerung, benigne Prostatahyperplasie, beginnt meist schon in jungen Jahren und verursacht oft lange keine Beschwerden. Ab einer gewissen Größe kann es aber zu ausgeprägten Symptomen kommen. Ein abgeschwächter Harnstrahl, Restharngefühl, unterbrochener Harnstrahl, häufiges Wasserlassen von kleinen Mengen oder der häufige nächtliche Toilettengang können auf eine solche Erkrankung hindeuten. Oft bedeutet dies auch deutliche Einschränkungen im Sozialleben.

Glücklicherweise bietet die Medizin, bei ausgereizter medikamentöser Therapie, operative Verfahren an, um eine Heilung herbei zuführen. In der Therapie der gutartigen Prostatavergrößerung ist hier sicherlich an erster Stelle die transurethrale Resektion, umgangssprachlich Abhobelung, zu nennen. Hierbei wird eine Drahtschlinge genutzt, über die elektrischer Strom fließt. Damit wird erkranktes Gewebe in der Harnblase oder der Prostata schichtweise abgetragen. Auftretende Blutungen werden direkt mit dem elektrischen Draht verödet. Dieses Verfahren ist schon seit Jahrzehnten erprobt und wurde kontinuierlich verbessert.

In der Klinik für Urologie steht uns die neueste Generation bipolarer Resektionstechnik zur Verfügung. Hiermit können wir Ihnen höchste Patientensicherheit gewährleisten. Die Gefahr einer Nervenstimulation oder des gefürchteten TUR-Syndroms gehören bei gleichzeitiger sehr hoher Effektivität des Verfahrens der Vergangenheit an.

Mit der neu entwickelten TURis 2.0 Elektrode® (siehe Abbildung) verfügen wir über das aktuell innovativste Verfahren zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung. Mit Hilfe von Kochsalzlösung bildet sich ein dünner Gasmantel um die Elektrode auf dem die Elektrode berührungslos über das Gewebe gleitet (Hoovering-Effekt). Aus dem Gas wird schließlich mittels Impuls ein konstantes Plasma generiert. Mit diesem Verfahren ist eine nahezu blutungsfreie Gewebeabtragung möglich und somit als Verfahren auch bei erhöhtem Blutungsrisiko geeignet.

Als Alternative kann die "Greenlight"-Laservaporisation eingesetzt werden. Das Laserverfahren hat sich zwischenzeitlich aufgrund der hohen Effizienz und Sicherheit neben den konventionellen und operativen Verfahren der Elektroresektion etabliert.

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