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KLINIK FÜR UROLOGIE

Prostataprobleme: Laser schafft Abhilfe

Viele Männer mit einer vergrößerten Prostata scheuen sich vor einem operativen Eingriff. In der Klinik für Urologie setzen die Ärzte unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Florian Jentzmik auf die Lasertherapie. Durch die Laservaporisation kann überschüssiges Prostatagewebe minimal-invasiv, effizient und praktisch blutungsfrei entfernt werden.

Bei Männern kann mit zunehmendem Alter die Prostata wachsen. Selbst eine gutartige Vergrößerung übt dann Druck auf die Harnwege aus. Die Symptome können vielschichtig sein und müssen von einem Urologen abgeklärt werden. Es ist nicht nur das häufige und plötzliche Bedürfnis, Wasser zu lassen, auch Probleme beim Entleeren der Blase oder ein Nachträufeln belasten die betroffenen Menschen. Die täglichen Aktivitäten sind deutlich eingeschränkt. Viele Männer verändern dann ihre Lebensgewohnheiten: Sie verzichten auf Reisen, schränken ihre Aktivitäten ein und suchen immer die Nähe zu einer Toilette. Doch trotz der verminderten Lebensqualität scheuen viele Männer den Weg zum Arzt. Dabei kann die Lasertherapie, die trotz ihrer hohen Wirksamkeit kaum Nebenwirkungen hat, Erleichterung bringen.

Durch die Lasertherapie können wir schnell, effektiv und vor allem dauerhaft Abhilfe schaffen. Die Patienten erhalten in kürzester Zeit wieder Lebensqualität zurück. Das Verfahren wird seit einigen Jahren erfolgreich am Ravensburger EK eingesetzt. Mit dem "Greenlight"-Laser, einem Hochenergie-Laser, wird das überschüssige Prostatagewebe in nur einem Eingriff entfernt. Die Behandlung erfolgt in der Regel in einer Teilnarkose. Der Patient verspürt dabei keinerlei Schmerzen. Der während des Eingriffs eingelegte Katheter kann meist bereits am Folgetag wieder entfernt werden.

Die Lasertherapie hat sich zwischenzeitlich aufgrund ihrer hohen Effizienz und Sicherheit neben dem konventionellen operativen Verfahren der Elektroresektion etabliert. Vor allem ältere Männer mit Begleiterkrankungen profitieren von der kaum belastenden Behandlungsmethode. Selbst Patienten, die beispielsweise wegen einer Herz-Gefäß-Erkrankung blutverdünnende Medikamente einnehmen müssen, können mit diesem Verfahren gefahrlos behandelt werden.