PET/CT-Gerät verbessert sich die Versorgung von Patienten mit Krebs

Die Positronen-Emissions-Tomographie kombiniert zwei Möglichkeiten der bildgebenden Darstellung menschlicher Strukturen. Mit der herkömmlichen Computertomographie (CT) können anatomische Strukturen dreidimensional abgebildet werden. PET bildet Stoffwechselprozesse ab. Schwach radioaktive Substanzen dienen als eine Art Kontrastmittel, die das Krebsgeschwür deutlich erkennen lassen. So sind präzise Aussagen über die Aktivitäten eines Tumors möglich. Es erkennt das Krebsgewebe aufgrund eines gesteigerten Stoffwechsels der kranken Zellen. So kann der erfahrene Arzt auch sehen, ob es sich um Nekrosen, also abgestorbenes Gewebe handelt, oder um ein noch aktives Krebsgeschwür. Die nun in einem Gerät kombinierten Funktionen zeigen mit nur einer Untersuchung die exakte Lage des Tumors und dessen Aktivität.

Für das Onkologische Zentrum am EK ist das PET/CT unverzichtbar. Das Ravensburger Krebszentrum der OSK wurde bereits 1983 zertifiziert. Es hat ein Einzugsgebiet, das weit über den Landkreis hinausgeht. Hier werden Patienten interdisziplinär betreut. Spezialisten aus vielen medizinischen Fachgebieten sowie Experten aus verschiedensten Bereichen bilden ein Netzwerk von der Diagnose bis hin zur Nachsorge.