Ihre medizinische Versorgung OPERATIVE INTENSIVSTATION

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir möchten Ihnen einige Informationen über die Intensivstation und unsere Arbeit geben. Auf unserer Station werden Patienten nach einer größeren Operation oder einem schweren Unfall versorgt. Dabei werden moderne Techniken und Apparate eingesetzt, die den Patienten ständig überwachen und uns bei Veränderungen ein schnelles Handeln ermöglichen.

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Unsere Patienten sind deshalb mit Kabeln und Sensoren an einem Monitor angeschlossen. Verschiedene Alarmtöne weisen auf Abweichungen hin. Wir überprüfen die Alarme und nicht jeder Alarm bedeutet eine akute Gefahr für ihren Angehörigen. Lassen Sie sich davon nicht verwirren oder verunsichern. Viele unserer Patienten müssen zeitweise künstlich beatmet werden. Dies macht es erforderlich, den Patienten vorübergehend in eine milde Form der Narkose zu versetzen. Es ist unser Bestreben, dem Patienten Schmerzen und Anspannung so weit wie möglich zu nehmen. Zur Einhaltung des hygienischen Standards ist es erforderlich, dass Sie vor Betreten und vor dem Verlassen des Patientenzimmers die Hände desinfizieren.
Ihr Team der Operativen Intensivstation
Besuchszeiten Patientenbesuche

Generell sind Besuche jederzeit möglich.
Da über den Tag verteilt Pflegemaßnahmen, Untersuchungen, Therapiemaßnahmen, Visiten und Übergaben stattfinden, sind die besten Zeiten:

vormittags von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr
nachmittags von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr
abends von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr.

Informationen Wichtiges in Kürze

  • Bitte desinfizieren Sie ihre Hände
    beim Betreten der Intensivstation.
  • Die Zahl der gleichzeitigen Besucher
    pro Patient ist in der Regel auf
    zwei Personen beschränkt.
  • Im Wartebereich sind Wasserspender,
    gerne können Sie sich hier bedienen.
  • Die Patienten werden regelmäßig von
    der Seelsorge besucht
Intensivstation Operative Intensivstation

St. Elisabethen-Klinikum, Ravensburg

Elisabethenstr. 15

So erreichen Sie unsere Station:

Telefon: 0751/87-2604

 

Unterstützung durch Angehörige

So können Sie Ihren Angehörigen unterstützen

Der persönliche Kontakt zum Patienten durch Angehörige ist ein wichtiger Bestandteil des Genesungsprozesses. Haben Sie deshalb keine Angst davor, Ihren Angehörigen zu berühren oder seine Hand zu halten. Gerade wenn Ihr Angehöriger wegen künstlicher Beatmung im schlafähnlichen Zustand gehalten wird und am Sprechen gehindert ist, erfordert dies ein besonderes Maß an Verständnis und Geduld von Ihnen. Sprechen Sie trotzdem mit Ihrem Angehörigen und erzählen Sie ihm beispielsweise, was zu Hause im persönlichen Umfeld geschieht. Mit Ihrer Zuwendung können Sie dazu beitragen, Ihrem Angehörigen über eine schwierige Zeit seines Lebens hinwegzuhelfen.

Besuche

Besuche

Generell sind Besuche jederzeit möglich. Da über den Tag verteilt jedoch Pflegemaßnahmen, Untersuchungen, Therapiemaßnahmen, Visiten und Übergaben stattfinden, sind die besten Zeiten


vormittags von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr
nachmittags von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr
abends von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr.


Die intensive Betreuung der Patienten und das nicht vorhersehbare Auftreten von besonderen Ereignissen, macht es unter Umständen erforderlich, dass Sie trotzdem länger auf Einlass warten müssen. Auch kann es vorkommen, dass Sie während des Besuchs gebeten werden für unaufschiebbare Pflegemaßnahmen und zum Schutz der Intimsphäre der Patienten, das Patientenzimmer für kurze Zeit zu verlassen. Bitte haben Sie dafür Verständnis!

Besuch kann auch anstrengend sein. Halten Sie daher die Dauer Ihres Besuchs in angemessenem Zeitrahmen. Wenn Sie dabei unsicher sind was Ihrem Angehörigen gut tut, so fragen Sie das Pflegepersonal. Auch ist anzumerken, dass zu viele Besucher gleichzeitig den Patienten leicht überfordern, daher haben wir die Zahl der Besucher pro Patient im Zimmer in der Regel auf 2 Personen beschränkt.

Natürlich dürfen auch Kinder zu Besuch kommen, wenn das Kind gesund ist und kurze Zeit zuvor keine Kinderkrankheit durchgemacht hat. Berücksichtigen sollten Sie aber hierbei, dass eine Intensivstation keine kindgerechte Umgebung ist und die seelische Verfassung und das Bedürfnis des Kindes und des Patienten maßgebend sind. Sprechen Sie sich in diesem Fall bitte mit dem Pflegepersonal ab.

Für Besuche außerhalb der Besuchszeiten bitten wir um eine Absprache mit dem Pflegepersonal.

Was Sie mitbringen können

Was Sie mitbringen können

Die Utensilien für die tägliche Pflege Ihres Angehörigen werden von uns gestellt.

Gerne können Sie aber persönliche Pflegeprodukte wie Duschgel, Parfum oder Rasierwasser und Cremes mitbringen. Ebenso kann es hilfreich sein, wenn Sie MP3 oder CD-Player mit vertrauter Musik oder ein persönliches Foto mitbringen.

Wichtiges in Kürze

Wichtiges in Kürze

  • Beim Betreten der Intensivstation müssen die Hände desinfiziert werden.
  • Die Zahl der gleichzeitigen Besucher pro Patient ist in der Regel auf 2 Personen beschränkt.
  • Im Wartebereich finden sie einen Wasserspender, gerne können Sie sich hier bedienen.
  • Die Patienten werden regelmäßig von der Seelsorge besucht.
  • Auf Wunsch besteht die Möglichkeit zur Krankensalbung.
Betreuung und Vollmacht

Für Patienten mit längeren Behandlungsverläufen spielt neben einem regelmäßigen Kontakt mit den Angehörigen auch die aus rechtlichen Gründen erforderliche Einrichtung einer juristischen Betreuung durch ein Notariat bzw. Betreuungsgericht eine wichtige Rolle. Die hierbei als Betreuer eingesetzte Person vertritt dann uns gegenüber die Interessen des Patienten. Die Ärzte der Station werden sich bei Bedarf an die nächsten Angehörigen wenden und Sie bei diesem juristischen Verfahren unterstützen.

Wurde zuvor durch den Patienten bereits eine Vollmacht zur Vertretung in gesundheitlichen Belangen erteilt, gilt diese selbstverständlich; in diesem Fall ist die Einrichtung einer Betreuung nicht erforderlich.

Ethische Aspekte der Intensivmedizin

Neben der medizinischen Behandlung ist die Betreuung von Patienten und Angehörigen bei entsprechend schweren Erkrankungen mit möglicherweise schwersten Folgen für das weitere Leben oder in medizinisch aussichtsloser Situation eine wichtige Aufgabe. Hierbei spielt der schriftlich festgelegte Patientenwillen ein große Rolle. Falls dieser nicht schrift­lich geäußert wurde, müssen wir ggf. den Patientenwillen mit Hilfe der Angehörigen er­mitteln. Im Falle eines dem entsprechenden Zustandes ist dieser Wille nach der Rechts­lage für uns bindend und muss umgesetzt werden. Zur Unterstützung können wir neben fachlicher Beratung auch seelsorgerischen Beistand anbieten.