Agnieszka Brugger war zu Besuch in der Schule für Kranke in Ravensburg

Die Ravensburger Grünen-Bundestagsabgeordnete Agnieszka Brugger, hat die Schule für Kranke am Ravensburger St. Elisabethen-Klinikum besucht. Anlass war ein Plakat, das zwei Schülerinnen zur Bundestagswahl vom September gestaltet hatten.

Das Plakat schickten die Schülerinnen Agnieszka Brugger per E-Mail. "Als ich das Bild sah, wollte ich unbedingt die Künstlerinnen kennen lernen", meinte die Abgeordnete. Eine der beiden, eine 17-Jährige, war anwesend und freute sich über den Besuch der Bundestagsabgeordneten in der Schule für Kranke.

Die Schüler hatten von ihrer Lehrerin Sarah Pavelic die Aufgabe bekommen, ein Plakat zum Thema "Bundestagswahl" zu gestalten. Ziel war, dass sich die Schüler über die verschiedenen Parteien informieren und das Thema somit besser verstehen. Die beiden Freundinnen hatten sich für "Bündnis 90/ Die Grünen" entschieden. Gleich mehrere große Themen der Partei bildet das Bild der Jugendlichen ab.

In der Mitte ist eine Blüte zu sehen. Auf dieser sind Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion, die sich in den Händen halten, abgebildet.

Links unten steht ein Bild über Massentierhaltung. Eine Pistole ist auf der anderen Seite abgebildet. Die Zeichnung eines Atomkraftwerkes ist in der linken oberen Ecke zu finden. Rechts sind bettelnde Hände als Foto aufgeklebt. Alle vier Bilder sind mit einem roten X durchgestrichen, da die Grünen die bildhaft dargestellten Zustände ablehnen. Der Sinn des Bildes ist leicht verständlich. Brugger lobte die graphisch gelungene und durchdachte Umsetzung des Themas: "Die unterschiedlichen Charaktere in der Mitte passen sehr gut. Wären unsere Wahlplakate so eingängig und toll, wäre das super".

PD Dr. Andreas Artlich, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche, Manfred Kohler, Schulleiter der Schule für Kranke, sowie Sarah Pavelic, Lehrerin an der Schule für Kranke, informierten Agnieszka Brugger über die Schule. "Die Lehrer der Stiftung Liebenau decken das ganze Unterrichtsspektrum ab, das die Schüler zur erfolgreichen Wiedereingliederung in die Heimatschule benötigen. Sie sind Teil des therapeutischen Teams", erklärte Dr. Artlich. Die Heimatschule schicke das gleiche Unterrichtsmaterial sowie dieselben Klausuren an die Schule für Kranke. So sei gewährleistet, dass die Schüler den Anschluss an ihre bisher besuchte Schule nicht verlieren. Auch die Schülerin findet den Unterricht gut. Das Arbeiten sei intensiver und "oft eine eins zu eins Betreuung".

Anschließend hat Dr. med. Andreas Artlich Agnieszka Brugger zu einer Führung durch die Kinderklinik sowie durch die Kinderintensivstation und die Gynäkologie des EK eingeladen. Im Anschluss zeigte auch die 17-Jährige ihr Zimmer, das sie individuell einrichten durfte, sowie ein weiteres ihrer Bilder. Am liebsten ist die Schülerin in dem Ergotherapie-Raum. Dort flechtet sie zurzeit einen Korb. Agnieszka Brugger findet die Kreativität der Schülerin bewundernswert. Mit dem Satz "behalte dir diesen künstlerischen tollen Stil" verabschiedete sich die Abgeordnete von der Patientin.




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