Für Sie da

MEDIZINISCHES ZENTRUM DER OBERSCHWABENKLINIK
WILLKOMMEN IM BRUSTZENTRUM RAVENSBURG

Die Diagnose Brustkrebs wird von den betroffenen Frauen wie ein K.-o.-Schlag empfunden. Im ersten Schock möchte man so schnell wie möglich mit einer Operation alles hinter sich bringen. Von den Aufklärungsgesprächen bleibt zunächst kaum etwas hängen und Hals über Kopf sucht man den Rat von Bekannten und anderen Nichtexperten auf der Suche nach Behandlungsmöglichkeiten.

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Das wissen wir. In unserem von der Deutschen Krebsgesellschaft und dem TÜV Süd zertifizierten Brustzentrum Oberschwaben mit seinen beiden Standorten Wangen und Ravensburg können wir durch unsere jahrelange Erfahrung sehr gut nachempfinden, wie sich unsere Patientinnen fühlen. Deshalb können wir Ihnen und Ihren Angehörigen helfen. Wir tun alles dafür, dass Sie sich - umsorgt von Experten aller Fachdisziplinen, insbesondere auch von einer erfahrenen ärztlichen Psychoonkologin - vom Kennenlernen bis über die Entlassung hinaus vertrauensvoll in unsere Obhut fallen lassen können. Wir werden Ihnen jeden Schritt der Behandlung erklären, die nach dem aktuellsten internationalen Standard und den sogenannten "S3-Leitlinien" durchgeführt wird unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Situation. Unser Sozialdienst wird mit Ihnen auch alle organisatorischen, beruflichen, versicherungsrechtlichen und familiären Angelegenheiten in Ordnung bringen und auch eine Rehabilitationsbehandlung mit unseren Kooperationspartnern vorschlagen.
Station Rundum versorgt auf unseren Stationen

Rund um die Uhr sind die Pflegefachkräfte auf den Stationen für Sie da.

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Radio-Interview mit Dr. Martina Gropp-Meier Nervenstarke Frohnatur

Martina Gropp-Meier ist eine Frohnatur mit starken Nerven und Durchsetzungskraft. Mit ihrem Team unternimmt sie alles dafür, dass sich ihre werdenden Mütter und Patientinnen wohlfühlen. Ihr Arbeitsalltag hat mehr als acht Stunden, sagt sie im Gespräch mit SWR4-Moderatorin Ulrike Felder-Rhein.

> Zum Thema
Studien Neue Behandlungen

Gemeinsam mit unseren Partnern der Onkologischen Praxis beteiligen wir uns an einer Vielzahl klinischer Studien. Im Rahmen solcher besonders kontrollierten Behandlungen haben wir die Möglichkeit, Ihnen neue, vielversprechende Behandlungsmethoden anbieten zu können, bevor diese allgemein zugänglich sind.

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Physiotherapie Unsere Physiotherapie im Brustzentrum

Frührehabilitation und Erhaltung der Armfunktion nach Brustoperationen werden durch konsequente und individuelle Physiotherapie von Anfang an gefördert.

Kontakt Brustzentrum Oberschwaben

Sekretariate

St. Elisabeth, Ravensburg
Elisabethenstraße 15
Tel.: 0751 87-2447
Fax: 0751 87-2060

Klinikum Westallgäu, Wangen
Am Engelberg 29
Tel.: 07522 96-1441
Fax:07522 96-1507

Für Sie da Herzkissen

Begeisterte Näherinnen spenden selbst genähte Herzkissen an Brustkrebspatientinnen. Die Kissen sind ein hilfreiches Geschenk für Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind und nach einer Operation noch schmerzhafte Narben und Wunden haben. Es bietet außerdem einen gewissen Schutz bei plötzlichen Bewegungen oder Stößen, wie sie beim Husten oder im Straßenverkehr auftreten können .

Krebsrisiko Genetische Belastung

Um das Risiko einer familiären Belastung erfassen zu können, haben die Ärztekammer Westfalen-Lippe und verschiedene Krebsgesellschaften eine Checkliste herausgegeben. Bei Bedarf kann eine genetische Beratung über die Humangenetik Ulm erfolgen.

> Checkliste

Tumorkonferenz

Wöchentlich finden fachübergreifende Tumorkonferenzen des onkologischen Netzwerks Oberschwaben am Krankenhaus St. Elisabeth statt, gemeinsam mit der Internistischen Onkologie, Gynäkologie, Radiologie, Radioonkologie und Pathologie. Dabei werden onkologische Patienten besprochen und eine gemeinsame Empfehlung für die optimale Behandlung individuell festgelegt. Weitere Fachabteilungen (Unfallchirurgie, Orthopädie, Neurochirurgie, Thoraxchirurgie, Plastische Chirurgie, Urologie, HNO, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Kinder- und Jugendmedizin) nehmen in Abhängigkeit der jeweils zu besprechenden Patientin teil. Die Präsentation histologischer Präparate erfolgt durch den der Klinik angeschlossenen Pathologen. Durch die regelmäßige Anwesenheit niedergelassener Hämatologen und Onkologen ist auch die Vernetzung stationärer mit ambulanter Therapie und Versorgung gewährleistet.

Unser Leitbild

Die langjährige und große Erfahrung unserer Oberschwabenklinik mit tumorkranken Menschen, die Anerkennung als Onkologisches Zentrum und insbesondere die intensive Beschäftigung mit brustkrebskranken Frauen sind für uns nicht nur Antrieb, sondern auch ethische Verpflichtung, uns entsprechend dem dringenden Wunsch von Frauen und Frauenorganisationen unserer Region als Brustzentrum zu etablieren.

 

Durch Einhaltung umfangreicher Forderungen geben Brustzentren den Patientinnen die Sicherheit, bestmöglich nach den neuesten Gesichtspunkten behandelt zu werden. Geschützt ist der Begriff Brustzentrum nur durch das Zertifizierungssiegel der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Senologie. Die Abnahme erfolgt durch den TÜV oder andere anerkannte Institutionen.
Das Brustzentrum Oberschwaben verpflichtet sich, alle von den Fachgesellschaften entwickelten und erarbeiteten Leitlinien (S3-Leitlinien) in der täglichen Arbeit mit den Patientinnen umzusetzen.

Wie im Leitbild unserer Oberschwabenklinik ausdrücklich festgeschrieben ist, prägt unser Denken ein christliches Menschenbild. Dabei und ganz besonders im Brustzentrum steht die Patientin im Zentrum unseres Handelns und unserer Behandlung.


Um Sie herum und zu Ihrem Nutzen arbeiten alle für ihre Behandlung notwendigen Fachdisziplinen, ob in der Diagnostik oder in der Therapie, ob mehr somatisch ausgerichtet wie z.B. die operativen Fächer, die Pathologie und die Physiotherapie, ob mehr mit dem Blick auf das soziale Umfeld wie z.B. die Abteilung Sozialberatung oder die Rehabilitation oder mehr bezüglich der seelischen Situation der Patientin wie Seelsorge oder Psychoonkologie.


Durch die Teilnahme an Studien zur Optimierung bisheriger Behandlungskonzepte beteiligt sich das Brustzentrum in enger Kooperation mit dem Brustzentrum der Universitätsfrauenklinik UFK Ulm auch an der Forschung im Bereich Brustkrebs.


Die Frauenklinik als Leitung des Brustzentrums sieht eine vornehme Aufgabe in der interdisziplinären Koordinierung und in der verständlichen Übermittlung aller Maßnahmen in ausführlichen persönlichen Gesprächen an die Patientin und, wenn gewünscht, deren Angehörige.


Wohlwissend, dass dies nicht isoliert geschehen kann, sehen es die Führungskräfte im ärztlichen wie im pflegerischen Bereich als ihre Pflicht, hier vorbildlich tätig zu sein in Menschlichkeit, sachlicher Qualifikation und in kooperativer Führung gegenüber den nachgeordneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In regelmäßigen Konferenzen, bei Übergaben, Visiten, und einer engen routinemäßigen Zusammenarbeit wollen wir effektive Informationswege und handlungsorientierte Kommunikationsformen wählen. Die Berücksichtigung von Bedürfnissen und Wünschen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter prägen unseren Führungs- und Umgangsstil.


Entsprechend der Vorgabe für ein Brustzentrum werden die Besprechungen und der Informationsaustausch auch horizontal zwischen den verschiedenen Fachdiziplinen abgehalten.
Die gemeinsame Erstellung des Leitbildes durch die am Brustzentrum beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unsere Kommunikationskultur werden zu einer Identifikation des gesamten Klinik-Personals führen.


Nicht nur um auf Dauer alle Anforderungen zu erfüllen, sondern zur Optimierung von Gesundheit, Rezidivfreiheit, richtiger Behandlung bei Progression und vor allem der Lebensqualität der Patientinnen werden wir mit der Abteilung für Qualitätsmanagement nach einem weltweit anerkannten System die Ergebnissicherung festschreiben.


Die hohen Ziele, die mit der Bezeichnung Brustzentrum verbunden sind, erlauben es uns, einzelnen ratsuchenden Patientinnen, aber auch anderen Institutionen als Zweitmeinungs- und Kompetenz-Zentrum zur Verfügung zu stehen.  

Kooperationspartner

Kooperationspartner am Krankenhaus St. Elisabeth:

Kooperationspartner in Ravensburg

Kooperationspartner in Friedrichshafen

Niedergelassene Kooperationspartner der Region

Kooperationspartner am Krankenhaus Wangen

  • Institut für Pathologie Allgäu-Oberschwaben Dr. Nagel, Dr. Franke

Sanitätshäuser

Selbsthilfegruppen

Kooperationspartner Rehabilitation

Frauenselbsthilfe nach Krebs

Krebskrank? - Wir helfen!

Wir, die Frauenselbsthilfe nach Krebs, wollen neben allgemeinen Informationen Hoffnung vermitteln und durch unser persönliches Beispiel zeigen, dass auch mit Krebs ein lebenswertes und zufriedenes Leben möglich ist.

Wir

  • sind eine bundesweit tätige Vereinigung von Frauen und Männern, die das Leben mit Krebs aus eigener Erfahrung kennen.
  • sind ein gemeinnütziger Verein, der seit 1976 Krebskranken und Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite steht.
  • sind in einem Bundesverband mit 12 Landesverbänden und derzeit 440 regionalen Gruppen organisiert.
  • stehen unter der Schirmherrschaft und der Förderung der Deutschen Krebshilfe e. V.
  • sind Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband und in der Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte e. V.

Betroffene Frauen, Männer und Angehörige sind jederzeit bei uns willkommen.

Unser 6-Punkte-Programm

Wir wollen

  • Krebskranke psychosozial begleiten.
    Durch menschliche Zuwendung in Einzelgesprächen und in Treffen der Selbsthilfegruppen lernen wir gemeinsam, mit Krebs zu leben. Informationen und telefonische Beratung: Sie erreichen Ulrike Karl unter der Mobilnummer: 0163/1722307.
  • helfen, die Angst vor weiteren Untersuchungen und Behandlungen zu überwinden.
    Persönliche Erfahrungen und eigenes Erleben geben wir weiter, um Hoffnung zu vermitteln.
  • Vorschläge zur Stärkung der Widerstandskraft geben.
    Fachleute vermitteln in aktuellen Vorträgen wertvolle Hinweise und sachkundige Empfehlungen.
  • Ihre Lebensqualität verbessern helfen.
    Wir leiten Sie in Hilfe zur Selbsthilfe an, unterstützen Sie, Ihre Isolation zu überwinden und fördern Ihre Kreativität.
  • Sie über soziale Hilfen, das Versicherungs- und Schwerbehindertenrecht informieren.
    Wir geben Ihnen Tipps bei Fragen zu einer Anschlussheilbehandlung, einer Rehabilitation, der Pflegeversicherung und auch bei Rentenangelegenheiten.
  • die Interessen Krebskranker sozial- und gesundheitspolitisch vertreten.
    Die gesundheits- und sozialpolitische Lobbyarbeit gehört mit zu unserem Engagement und ergänzt unsere Arbeitsschwerpunkte.

Als Krebskranke helfen wir Krebskranken

  • ehrenamtlich, freiwillig und unbezahlt.
    ohne Mitgliedbeiträge zu erheben. Wir freuen uns jedoch über Zuwendungen und Spenden.
  • als Partner und nicht als Konkurrenz von professionellen Helfern in der Krebsnachsorge.
  • ohne medizinische Fragen zu beantworten, aber unter Vermittlung von entsprechenden Informationen.
  • unter Wahrung strengster Diskretion.
  • nur auf ausdrücklichen Wunsch der Betroffenen.

Wir sind Kooperationspartner der Oberschwaben Klinik

  • Brustzentrum Oberschwaben
  • Onkologischer Schwerpunkt

Was wir wollen - die Ziele unserer Arbeit

Als eine der ältesten und als größte Selbsthilfeorganisation in Deutschland sieht die Frauenselbsthilfe nach Krebs ihre Aufgabe vor allem in der Stärkung und Förderung der Kompetenzen kranker benachteiligter Menschen.

Die Frauenselbsthilfe nach Krebs wurde 1976 in Mannheim ins Leben gerufen. Die Gruppe Ravensburg/Weingarten besteht bereits seit 1980. Ulrike Karl leitet seit 1998 diese Gruppe, die sich regelmäßig einmal im Monat zu einem Gesprächsnachmittag im Krankenhaus St. Elisabeth in Ravensburg trifft.

Im Wesentlichen lassen sich die Ziele unserer Arbeit mit den Worten "Auffangen - Informieren - Begleiten" zusammenfassen:

  • Auffangen nach dem Schock der Diagnose.
  • Informieren über Hilfen zur Krankheitsbewältigung.
  • Begleiten in ein Leben mit oder nach Krebs.

Sie können das Engagement von Ulrike Karl unterstützen!

Spendenkonto
Frauenselbsthilfe nach Krebs
Konto 482 408 39
BLZ 650 501 10
Kreissparkasse Ravensburg