(kk)
Nach einem Schlaganfall werden Patienten mit einem Schlaganfall zunehmend auf Spezialeinheiten, sogenannten Stroke-units, behandelt. An diese Spezialeinheiten werden hohe Ansprüche gestellt. Das Personal muss die entsprechende fachliche Qualifikation besitzen. Die apparative Ausstattung muss eine schnelle und präzise Diagnostik gewährleisten. Zeit ist Hirn – nur schnelles und adäquates Handeln erhöhen die Überlebenschancen und senken das Risiko bleibender Schäden. Von der Diagnostik über die Therapie bis hin zur weiterführenden Betreuung durch erfahrene Logopäden, Physio- und Ergotherapeuten reicht das Spektrum der intensiven Behandlung bei einem Schlaganfall.
Im Jahre 2005 wurden von dem Team der Stroke-unit am EK rund 700 Patienten behandelt. Dieses Jahr rechnet Chefarzt Bengel bereits mit etwa 900 Patienten. Insgesamt wurden seit Bestehen der regionalen Schlageinfalleinheit über 10.000 Patienten mit der Diagnose Schlaganfall behandelt. Die Spezialisten am EK betreuen auch die lokalen Schlaganfalleinheiten am Krankenhaus Wangen und am Klinikum Friedrichshafen. So steht auch der Bevölkerung im ländlichen Raum flächendeckend die optimale Versorgung zur Verfügung.
Am Samstag, 12 Juni, stellen die Spezialisten der Stroke-unit im Heilig-Geist-Spital in Ravensburg ihr Leistungsspektrum vor.
Das Programm:
09.30 Uhr: 10 Jahre Stroke-unit am Krankenhaus St. Elisabeth, Ravensburg
Dr. med. Thomas Staudacher, Oberarzt
10.00 Uhr: Früherkennung und Akuttherapie des Schlaganfalls
Privatdozent Dr. med. Dietmar Bengel, Chefarzt
10.30 Uhr: Fallbeispiele aus der Klinik
Dr. med. Christina Rückert, Oberärztin
11.00 Uhr: Kurzvorträge. Therapie auf der Stroke-unit
Physiotherapie – Lars-Arne Schott
Logopädie – Evi Hochuli
Ergotherapie – Sonja Müller
11.30 Uhr: Vorbeugende Maßnahmen - Wie kann man den Schlaganfall verhindern?
Dr. med. Thomas Staudacher, Oberarzt
Informationsstände der Ärzte, der Pflegekräfte und der Therapeuten der Stroke-unit sowie der Schlaganfallinfostelle runden das Angebot ab.