(kk)
Der Sanitätsdienst wurde bereitgehalten, um bei Notfällen schnell helfen zu können. Heiner Hellweg, Assistenzarzt am Krankenhaus Leutkirch, berichtet von wenigen ernsthaften Einsätzen.
„Wir mussten neben einigen kleinen chirurgischen Bagatelleverletzungen, wie Schürfungen, auch zwei ernste internistische Notfälle erstversorgen“, Berichtet Hellweg. „Diese beiden Patienten wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst der Stadt München auf Intensivstationen in Krankenhäuser verlegt“, so der OSK-Notarzt weiter. Insgesamt wurden auf dem Kirchentag keine schweren Verletzungen verzeichnet.
„Die große Anzahl Helfer ist nötig, um für alle Fälle gewappnet zu sein“, erklärte Gesamteinsatzleiterin Christiana Mitterer vom Malteser Hilfsdienst. In der Regel sind es aber vor allem kleinere Blessuren, die die Helfer in Atem halten werden. „Die meisten Hilfeleistungen können ambulant in einer unserer Unfallhilfsstellen, an unseren Sanitätsstationen oder von den zahlreichen mobilen Einsatzkräften behandelt werden.“ Sollte es zu ernsthafteren Verletzungen kommen, stehen zusätzliche Rettungswagen und Notärzte bereit, um eine rasche Versorgung und eine schnelle Weiterbehandlung in einem Krankenhaus zu ermöglichen.
Die Einsatzkräfte der Malteser und der Johanniter bauten auf der Theresienwiese und innerhalb des Altstadtrings zahlreiche Sanitätsstationen auf. Zusätzlich waren viele Hälfe zu Fuß unterwegs. „Obwohl es, auch aufgrund des schlechten Wetters, sehr ruhig war, mussten doch einige Besucher des Kirchentages von unseren Team versorgt werden“, erzählt Hellweg. Das Rettungsteam ist häufiger bei größeren Veranstaltungen im Einsatz. „Für uns sind diese ehrenamtlichen Einsätze ein willkommenes Training, um auf Großschadenslagen im Landkreis Ravensburg vorbereitet zu sein“, erklärt Hellweg. Das Bayerische Fernsehen wie auch ein Münchner Lokalsender hat über die Zusammenarbeit der Oberschwabenklinik mit den Maltesern und Johanniter berichtet.