(kk)
Im nächsten Schritt werden die Räume der alten Intensivstation umgebaut. Dort werden künftig sechs Plätze untergebracht. Der Intensivbereich am Krankenhaus Wangen wird dann über 14 Betten verfügen. Acht sind Intensivplätze mit der Möglichkeit zu organersetzenden Funktionen wie zum Beispiel künstlicher Beatmung, sechs sind Intermediate-Care-Betten. Die bisherige Station hatte nur zwölf Betten Platz geboten. Mit der Erweiterung wird der zunehmenden Bedeutung der Intensivmedizin am Krankenhaus Wangen Rechnung getragen.
Die Baukosten für den neuen Intensivbereich belaufen sich auf 3,7 Millionen Euro. Der Landkreis als Bauherr hat für diese wichtige Maßnahme 2,3 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm des Bundes erhalten. Damit konnte dieser Teil der Wangener Krankenhausinvestitionen vorgezogen werden. Die Oberschwabenklinik investierte nochmals 700.000 Euro in die Ausstattung.
Die neue Intensivstation ist in einem zweigeschossigen Anbau untergebracht. Dafür musste das alte Bewegungsbad aus dem Jahr 1981, das in der Akutklinik nicht mehr gebraucht wurde, abgerissen werden. Das Erdgeschoss des neuen Anbaus wird derzeit für den Umzug des Labors vorbereitet. Bisher ist das Labor neben dem Foyer untergebracht. Die bisherige Laborfläche wird künftig für das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) benötigt, dessen Fachbereich Chirurgie zum Jahresende von der Ravensburger Straße ans Krankenhaus ziehen wird. Dort arbeitet bereits der Fachbereich Radiologie des MVZ.